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Die Toskana ist allgemein wunderschoen, im Sueden findet man jedoch einen eindruecklicheren Charakter: Das Zusammenspiel der lieblichen Landschaft der Lehmhuegel (crete senesi), der Weinberge, Zypressenreihen, Olivenhaine, die Form und Lage der Bauernhaeuser geben dem Lande den Reiz der geformten Natur.
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Pienza ist ein optimaler Ausgangspunkt fuer Besichtigungen, Trekkingexkursionen, naturalistischen Ausfluegen und kulturellen Erfahrungen. Eine Vielfalt von Wanderwegen fuehrt durch Rebkulturen und Oelbaumhaine, in ruhige Bachtaeler und zu alten Bergdoerfern, zu etruskischen Nekropolen und romanischen Kirchen. Der landschaftliche und kulturelle Reichtum der Toskana zeigt sich in seiner ganzen Fuelle.
Abseits der bekannten Routen werden so einzigartige Erfahrungen der Toscana moeglich. Die Duefte, Farben und Klaenge unserer Gegend koennen in unvergleichlicher Weise erlebt werden und wir werden Sie mit "Natur und Kultur" praktischen Tips beraten um in unserer Kultur und in unserem Land tiefer eintauchen zu koennen.
Pienza (4Km - 5min)
-Montepulciano (16Km - 15min) -
Montefollonico (16Km - 15min)
Trequanda (17Km - 15min) - Chianciano Terme (28Km - 25min) Chiusi (38Km - 30min)
Montalcino (18Km - 20min) - San Quirico d'Orcia (4Km - 5min) - Bagno Vignoni (7Km - 10min)
 | PIENZA Ursprünglich als Schloß von Corsignano bekannt, übernahm es den aktuellen Namen zu Ehren des Papstes Pius II. Piccolomini, der in der 2.Hälfte des 15. Jh. durch die Umstrukturierung, seine utopische Vorstellung der idealen Stadt, tatsächlich verwirklichte. Die gesamte Stadt ist ein einziges Juwel und blickt man sich eingehender im Dom um, begeistern Werke von Giovanni di Paolo, Matteo di Giovanni, des Vecchietta und Sano di Pietro die Kunstfreunde;
| ebenfalls der von Rossellino gehauene Altar aus Marmor verdient seine bemerkenswerte Anerkennung. Rossellino war der Architekt, der von Papst Pius II den Auftrag erhielt, die Stadt neu zu entwerfen. Neben dem Dom befindet sich das Museum der Kathedrale, im dem eine Reihe von Malereien aus der Schule von Sodoma, von Sano di Pietro und flämische Gobelins aus dem 15. und 16 Jh. enthalten sind. Nur wenige Meter entfernt steht der nach Rossellinos Plan erbaute mächtige Palazzo Piccolomini, der Werke von Bronzino und Becafumi birgt. Neben dem erheblichen Fremdenverkehr steht die nicht weniger wichtige Landwirtschaft.
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 | MONTEPULCIANO Das prachtvolle Städtchen das durch seine artistischen und achitektonichen Denkmäler "die Stadt des 16 Jahrhunderts" genannt wurde, bewahrt zur Gänze ihre Schönheit. Besteigt man das steile Dörfchen, entdeckt der Besucher schöne Paläste und Kirchen, in denen die berühmtesten Architekten der Renaissance ihre unvergleichliche Kunst überlieferten; sehenswert ist die Piazza Grande, der Dom mit seiner unvollständigen Fassade, das Rathaus und ringsherum die prunken Paläste aus der Renaissance. Im Tal, unterhalb der Stadt, steht das gewaltige Bauwerk des eleganten Tempels von "S.Biagio" mit seinem unvergeßlichen Panorama. Montepulciano gehört auch zu den wichtigsten Zentren für lebhafte kulturelle Attraktionen wie u.a.: die bekannteste musikalische Veranstaltung der "Cantiere Internazionale d'Arte" und die Volksaufführung, genannt "Bruscello".
| Als Schwerpunkt zur ökonomishen Landwirtschaft stellt sich der im Ansteigen so bedeutende Tourismus durch die Thermen von Montepulciano in S.Albino, wo man die therapeutischen Eigenschaften in S.Albino, wo man die therapeutischen Eigenschaften des Wassers und des Schlammes vollständing nutzen kann.
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 | MONTEFOLLONICO Montefollonico (575 m N.N.) ist ein mittelalterliches Dörfchen, das im Zuge der Rivalität zwischen den Republiken Siena und Florenz entstanden ist: das Dorf war anfangs eine zu Siena gehörende Festung, die dem "Florentinischen" Montepulciano gegenüberstand. In der Gemarkung "Il Tondo" (heute eine öffentliche Anlage) gefundene Steinwerkzeuge weisen allerdings darauf hin, dass diese Gegend bereits zur Zeit der Neandertaler, vor ca. 60.000 Jahren, erstmals besiedelt war.
| Im weiteren Lauf der Geschichte kommt es 715 zu einem Streit um den Besitzanspruch der Pfarrei Pieve di San Valentino. Das Dorf als solches entwickelt sich ab dem 13. Jh., als einige Zisterziensermönche die Pieve San Leonardo gründen. Deren Haupttätigkeit, das Walken von Wolle ("follatura"), gibt dem Dorf auch seinen Namen: Mons a Fullonica. Schließlich wird Montefollonico 1555 dem Großherzogtum Toskana angeschlossen.
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 | TREQUANDA In einer der unberührtesten Gegenden der Provinz von Siena steht das mittelalterliche Dörfchen von Trequanda. Der Ort entwickelte sich rund um ein Kastell des 12.Jahrhunderts, dessen imponente zylinderförmige und zinnengekrönte Turm erhalten blieb. Das Dorf - von Wäldern, Wein-und Olivenanbau umgeben - liegt auf dem Gipfel eines Hügels, inmitten einer noch unversehrten Natur. |
Das milde Klima und die typische toskanische Landschaft haben dazu beigetragen, daß sich nach und nach der Tourismus auf klimatische Basis enwickelte und "Ferein auf dem Lande" der Vorsug vieler Naturfreunde geworden ist. Nich zu vergessen bleibt die Landwirtschaft, die mit ihren Erzeugnissen von Olivenöl, Wein, Honig, Käse und Wurst durch ihre Quantität und Qualität Anerkennung gewonnen hat. Das historishen Zentrum entstand rund um einen großzügigen und sonningen Platz, auf dem sich die dem Heiligen Petrus und Andreas geweihte romanische Kirche erhebt. Das Gebäude entstand im 13.Jh. und präsentiert eine Fassade aus dunkelweißem Stein, die dadurch einen dieser Gegend wenig verbreiteten chromatischen Effekt ausübt. Im Inneren der Kirche befindent sich die Verklärung auf Freskenmalerei von Sodoma und ein Tryptichon von Giovanni di Paolo.
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 | CHIANCIANO TERME
Mit seinen mehr als 200 Hotels und Kuranlagen, die bei Leber-und Nierenleiden, für Inhalationstherapien, zur Wiederherstellung der Bewegungsfähigkeit und funktionellen Rehabilitation ihre Anwendung finden, machen Chianciano zu einem der wichtigsten Thermalzentren in Italien. Diese Berühmtheit dauert nunmehr seit über 2000 Jahren an; das beweisen Ausgrabungen von vielen archäologischen Funden aus der etruskischen und römischen Zeit im gesamtem Territorium, die im neueröffneten "Archäologischen Museum delle Acque" ausgestellt sind.
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Für den Touristen ist ein Besuch im historichen Zentrum ratsam. Zwischen seinen suggestiven Gäßchen, die zu malerischen Plätzen führen, liegen authentische Kunstwerke wie die Kirche von "San Giovanni" und die Kirche "della Compagnia" (1517) verbogen; außerhalb der "Porta al Sole" (Sonnenportal) steht majestätisch die kleine aber preziöse Kirche "Madonna della Rosa" (1585), die von Baldassarre Lanci errichtet wurde. Das ausgezeichnete Klima und die noch makellose Natur in dieser Örtlichkeit begünstigen auch einen Luftkuraufenthalt.
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 | CHIUSI
Schon während der Etruskischen Epoche mächtig, erlebte sie ihre Glanzperiode unter der Herrschaft des mythischen Königs "Porsenna". Wichtige Funde aus archäologischen Ausgrabungen, die noch heute mit Erfolg durchgeführt werden, sind im Etruskischen Nationalmuseum für Archäologie ersichtlich. Gegenüberliegend befindet sich der Domaus dem 12. Jahrhundert, der 1585 umgebaut wurde und das im angrenzenden Gebäude gegründete Kirchenmuseum in den dreißiger Jahren, das wertvolle Missalen in Miniatur enthält.
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Im Territorium wurden folgende etruskische Gräber entdeckt: das Grab der Pilgerin, das Affengrab, des Löwens, der Pania und unzählige andere. Das Christentum verbreitete sich in dieser Gesend sehr schnell; die Katakambe der "Heiligen Mustiola" und der "Heiligen Christine" zeugen dafür. Außer der Katakomben ist auch das sogenannte "Labyrinth des Porsennas" besuchenswert, das aus einem verwickelten unterirdishen Gang besteht und zu der aus dem I. Jahrhundert v. Chr stammenden Zysterne führt. Nicht nur durch die geschichtlichen Beweisstücke sondern auch durch die Natursehenswürdigkeiten entwickelte sich der Tourismus in Chiusi immer stärker.
|  | MONTALCINO Einst wurde die Stadt von Wachposten auf 19 Türmen ("capotredici" genannt) und an 6 Stadttoren ("capodieci" genannt) bewacht, um vor Angriffen seitens des Papststaates und der Florentiner zu schützen. Die Festungsanlage mit funfeckigem Grandriß ist mächtig und uneinnehmbar. Die Wìnzergenossenschaft des Brunello und Rosso di Montalcino und das Institut für Weinbau haben im Palazzo Comunale ihren Sitz. Auf der Piazza del Popolo steht ein Turm aus dem l5jhdrt. Das Theater Astrusi beherbergt die gleiclinamige Akademie. Nonnen des Dominikanerordens ließen das KIoster Santa Caterina errichten.
| Das älteste religiöse Gebäude Montalcinos ist das ehemalige Franziskanerkloster niit der gleichnamigen Kirche sowie der Kirche Misericordia, in deren Kreuzgang sich interessante Fresken und Grabsteine befinden. Der Bau der Wallfahrtskirche Madonna del Soccorso erstreckte sich über zwei jahrhunderte (1600-1829), von ihrer Aussichtsterrasse bietet sich ein herrlicher Weitblick über das Tal. Sehenswert sind: die Kathedrale, der Bischofpalast mit Museum, die Kirchen Corpus Domini und S.Agostino mit gotisch-romanischer Rosette und der Palazzo Pieri aus dem l6jhdrt. Montalcino ist in aller Welt durch die Produktion des vorzüglichen Brunello bekannt mit 1400 Hektar Anbaufläche (s. Weine). Seit 1958 lindet am letzten Sonntag im Oktober die "Sagra del Tordo" statt, ein folkloristischer Wettkampf zwischen den Stadtteilen, der in Form von Bogenschießen ausgetragen wird und die Jagdsaison eröffnet.
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